Narben

 

Die Narbe

 

 

Eine Narbe stellt den Endzustand der Wundheilung dar und besteht aus minderwertigem faserreichen Ersatzgewebe.
Bei der Durchtrennung oder dem Verlust von Gewebe, wird die Lücke mit Granulationsgewebe aufgefüllt und durch kollagenreiches Bindegewebe ersetzt.
Wird die Haut bei einer Verletzung nur in den oberen Schichten beschädigt, so treten keine Narben auf. Dazu kommt es nur, wenn auch die Lederhaut mitbeschädigt wird.


Die Wundheilung

 

Zu Beginn der Wundheilung ist die Narbe noch von vielen Blutgefäßen durchzogen, was zur roten Färbung der betroffenen Stelle führt. Im Laufe des Heilungsprozesses nimmt die Anzahl der Blutgefäße jedoch ab, weshalb es zu einer dunkleren Färbung des Gewebes kommt.
Dies fällt durch die hellere Haut, die die Narbe umgibt oft stark auf.
Doch nicht nur auf der Haut können sich Narben bilden.

Werden andere Organe verletzt, so kommt es auch dort dazu. Bei einem Herzinfarkt entsteht im Laufe der Heilung auch ein Narbe, was die Pumpleistung des Herzen beeinträchtigt.