Voraussetzungen für eine Baufinanzierung

 

Die Voraussetzungen für die Baufinanzierung

 

Die Zusage einer Bank für eine Baufinanzierung erhält nur, wer einige Kriterien erfüllt:
Die Bonität des Kreditnehmers muss sichergestellt sein. Hierfür zählt das regelmäßige monatliche Netto-Einkommen ohne steuerfreie Zulagen und ohne Nebenjobs, ebenso ohne Unterhaltsleistungen. Von diesem Betrag werden alle laufenden Kosten abgezogen, z.B. Ratentilgungen für andere Kredite, Miete, Lebenshaltungskosten, usw. Dieser Betrag kann zur Baufinanzierung herangezogen werden.

Für Freiberufler oder Personen mit knapperem Budget kann auch ein Bürge eingesetzt werden, der dann im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers zur Begleichung der Raten herangezogen wird. Bei unregelmäßig hohem Einkommen kann ein Nachweis über ein durchweg ausreichendes Netto-Einkommen im Laufe der letzten 3 Jahre als Bonitätsbeleg vorgelegt werden.

 

 

Schufa spielt wichtige Rolle


Bei der Schufa dürfen keine negativen Einträge vorliegen. Schlechte Zahlungsmoral bei Rechnungen (z.B. von Versandhäusern) und bisherigen Krediten können zu einer Ablehnung der Baufinanzierung führen.
Mindestens 20 % der Darlehenssumme müssen als Eigenkapital nachgewiesen und eingebracht werden. Hierzu zählen außer Geldanlagen auch Eigenleistungen (z.B. Dachausbau), allerdings nur in einer Höhe von maximal 20 % des Eigenkapitals. Die restlichen 80 % müssen als Geldanlage eingebracht werden.
Außerdem muss das Objekt, für das die Baufinanzierung genehmigt werden soll, beleihungsfähig sein, das heißt, es muss z.B. verkaufbar sein. Die Bank ermittelt den Beleihungswert für das Objekt, und daraus ergibt sich die mögliche Finanzierungssumme, die die Bank maximal gewährt. Grundsätzlich ist die Beleihung bis 120 % des Wertes möglich. Informationen zur Baufinanzierung Online, hilfreiche Ratschläge sowie viele nützliche Informationen zum, Thema Baufinanzierung finden Sie im Internet.