Ablauf der Brustverkleinerung

 

Der Ablauf einer Brustverkleinerung

 

 

Die Möglichkeit der operativen Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) wird vor allem von Frauen mit sehr großen Brüsten angenommen, kann aber auch beim Mann durchgeführt werden, der beispielsweise eine hormonell bedingt stark vergrößerte Brust hat.

Der Eingriff findet in Vollnarkose statt und dauert, je nach Ausgangsgröße der Brust und gewünschtem Ergebnis, zwei bis drei Stunden. Nach der Desinfektion des Operationsgebietes markiert der Arzt die Stellen, an denen er später Schnitte setzen wird und Gewebe entfernen will. Besonders wichtig für das spätere optische Ergebnis ist Position und Optik der Brustwarze.

Im Allgemeinen wird dazu ein Schnitt um die Brustwarze herum gemacht und die Warze versetzt, mitsamt den versorgenden Blutgefäßen. Bei besonders großen Brüsten kann die Blutversorgung der Brustwarze allerdings nicht sichergestellt werden, weshalb hier meist eine freie Verpflanzung stattfindet.
Nach der Entfernung von Gewebe und dem Versetzen der Brustwarze bringt der Chirurg die Brust durch Straffung der Haut in die neue Form. Der Eingriff wird durch das Anlegen eines straff sitzenden Verbandes abgeschlossen.
Nach der OP ist ein stationärer Aufenthalt von wenigen Tagen nötig.