Ablauf der Fettabsaugungs-OP
Der Ablauf der Operation
Die Fettabsaugung, Liposuktion genannt, ist ein chirurgischer Eingriff bei dem mittels Kanülen Fett aus dem Unterhautfettgewebe entfernt wird. Dazu werden vom Operateur zunächst die Körperpartien markiert, an denen Fettgewebe entfernt werden soll. Bevor der Eingriff beginnt, bekommt der Patient ein Lösung (Tumeszenz) in die entsprechende Körperregion gespritzt. Diese enthält ein Betäubungsmittel, damit der Eingriff schmerzfrei bleibt, sowie eine physiologische Kochsalzlösung. Die Fettzellen saugen sich mit dieser Lösung voll und können so leichter aus dem Bindegewebe abgelöst werden ohne dabei Blutgefäße oder Nerven zu schädigen. Nachdem die Wirkung des Betäubungsmittels eingesetzt hat und sich die Fettzellen ausreichend vollgesogen haben, führt der Chirurg über einen kleinen Hautschnitt die Spezialkanüle ein und saugt die Fettzellen ab. Je nach Volumen, das abgesaugt werden soll, dauert der Eingriff in der Regel eine bis drei Stunden. Nach Abschluss der Liposuktion wird dem Patienten ein Kompressionsverband angelegt, der noch drei bis vier Wochen getragen werden sollte. |