Risiken des Fettabsaugens

 

Die Risiken der Fettabsaugung

 

Bei der Fettabsaugung (Liposuktion) handelt es sich um eine mehrstündige, komplexe Operation unter Vollnarkose, die wie alle chirurgischen Eingriffe entsprechende Risiken aufweist - je größer die abzusaugende Fettmenge ist, desto höher wird auch das Risiko vom möglichen Komplikationen.
Es besteht die Gefahr einer allergischen Reaktion aufgrund der Narkose, von lebensgefährlichen Thrombosen oder einer Lungenembolie.

Durch den Eingriff kann es zu einer Fettembolie oder Blutvergiftung kommen. Perforationen von Gallenblase oder Darm, Blutgefäßverletzungen, großflächige Hämatome und Durchtrennen von Nervensträngen mit anschließenden Mißempfindungen der Haut oder das Absterben von Hautzellen sind nicht auszuschließen.

 


Risiken nach der Operation

 

Auch nach der Operation muss mit Komplikationen gerechnet werden: starke Schmerzen und Schwellungen können ebenso auftreten wie eine Infektion mit schlechter Wundheilung.
Ein Risiko ist auch, dass das Ergebnis unter Umständen nicht so ausfallen könnte, wie sich der Patient dies wünscht: eine bleibende Hyperpigmentierung kann auftreten, dauerhafte Narben oder Gewebeverhärtungen können entstehen, die Haut kann unregelmäßig erscheinen und eine unschöne Hauterschlaffung durch die Entfernung der Fettzellen entstehen, die ein nachfolgendes Straffen nötig macht.
Die Fettzellen sind an den abgesaugten Stellen zwar dauerhaft entfernt, durch falsche Ernährung können sich dafür vermehrt an anderen Körperpartien unerwünschte Fettdepots aufbauen.