Der Ablauf einer Nasenkorrektur
Der Ablauf einer operativen Nasenkorrektur ist grundsätzlich fast immer gleich. Mit den folgenden Informationen stellen wir den allgemeinen Ablauf einer Nasenkorrektur dar. Jedoch ist die Abstimmung mit dem ausführenden Operateur, die persönliche Disposition sowie die gegebenen Begleitumstände immer das Maß der Dinge, die den Operationsverlauf bestimmen und beeinflussen.
Nachdem der Patient über den Operationsablauf persönlich aufgeklärt und informiert wurde, muss unabdingbar eine Einverständniserklärung unterzeichnet werden.
Zu Beginn der OP wird dem Patienten zumeist ein Beruhigungsmittel injiziert, damit die naturgegebene Aufgeregtheit abnimmt. Anschließend wird eine Vollnarkose eingeleitet, über die der Patient vorher mit dem zuständigen Anästhesisten gesprochen hat. Zusätzlich wird eine örtliche Betäubung im Bereich der Nase appliziert, ggf. werden Gerinnungshemmende Mittel gespritzt. Die Wahl des einzusetzenden Instrumentariums obliegt dem verantwortlichen Operateur, der Patient sollte hierzu im Vorfeld Fragen stellen und sich die Vor- und Nachteile erklären lassen.
Der Aufbau der neuen Nase
Zum Aufbau der „neuen Nase“ wird zumeist körpereigenes Gewebe verwendet, z. B. aus dem Ohrläppchen. Für den Wundverschluss wird resorbierbares Material verwendet, welches nicht postoperativ entfernt werden muss. Nasentamponaden werden aus nicht Gewebe verklebendem Material angelegt, so dass die Entfernung schmerzfrei ist. Nach der OP verbleibt der Patient zumindest eine Nacht stationär, um mögliche Komplikationen frühzeitig erkennen zu können.
Die postoperative Betreuung ist sehr wichtig, auch wenn der Patient keine Beschwerden oder Beeinträchtigungen verspürt. Nachbehandlungstermine sollten sehr ernst genommen werden, damit die OP zu einem optimalen Ergebnis führt.