Segelohren

 

Abstehende Ohren

 

 

Abstehende Ohren, im Volksmund auch Segelohren genannt, sind eine genetische Veranlagung, in Familien oft gehäuft vorkommend.
Eine entsprechende Störung liegt vor, wenn das Ohr mehr als 30 Grad vom Kopf absteht.
Segelohren beeinträchtigen das Hörvermögen nicht, können aber, besonders bei Kindern, schlimme psychische Folgen haben und das Selbstvertrauen durch ständige Hänseleien dauerhaft schädigen.
In der Regel wird eine Ohrkorrektur ambulant bei örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert zirka eine Stunde pro Ohr.
Der Einschnitt erfolgt hinter dem Ohr, es bleiben keine sichtbaren Narben zurück.
Der Knorpel wird neu geformt und das Ohr in seine richtige Lage gebracht.

 

 

Nach der Operation

 

Für eine Woche muss nach der Operation ein turbanähnlicher Verband getragen werden, der danach durch eine Art Stirnband ersetzt werden kann.

Kinder können ab dem Vorschulalter operiert werden, vorausgesetzt, sie sind damit einverstanden und man kann sie ohne Probleme in den Eingriff mit einbeziehen.
Bis zum 17. Lebensjahr zahlen im Normalfall die Kassen, Erwachsene müssen die Kosten (ab 1000 Euro) selbst tragen.