SSL-Verschlüsselungen werden Standard bei Google
Damit die immer persönlicher werdenden Suchanfragen der Nutzer besser geschützt werden können, haben die Betreiber der großen Suchmaschine Google nun damit begonnen, die freiwillige Nutzung der SSL-Verschlüsselung zum Standard für eingeloggte Besucher zu machen. Die SSL-Verschlüsselung der jeweiligen Google-Suche ist zwar aktuell noch auf die USA beschränkt, jedoch ist zu erwarten, dass der Rollout in Kürze auch den europäischen Raum betreffen wird. Viele SEOs äußern sich allerdings schon heute sehr kritisch zu dieser Änderung, da dies für viele User als der sprichwörtliche „Tod der SEO“ angesehen wird.
Das größte Unverständnis ergibt sich laut Expertenmeinung jedoch aus der Tatsache, dass normale Webseitenbetreiber nicht an die spezifischen Daten ihrer Kunden herankommen, Anzeigenkunden von Google AdWords hier jedoch überhaupt nicht geschützt werden. Und da der größte Teil der Google-User gar nicht eingeloggt ist, stehen den Suchmaschinenoptimierern zwar heute noch genügend Daten zur Verfügung, auf eine lange Sicht gesehen werden die Auswertungen wohl aber deutlich schwieriger bis unmöglich werden. Google bescheinigt seinen Usern mit dieser Änderung zwar den höchstmöglichen Schutz ihrer Daten, allerdings werden diese wohl auch in Zukunft explizit für die eigenen Bedürfnisse ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde bislang kein einziger Webseitenbetreiber dazu befragt, ob er denn in den Index der Suchmaschine Google überhaupt aufgenommen werden möchte. |